Börsen Uni – Wissen um Börse, Finanzmärkte und Charttechnik

Elliott Wellen Tradingbeispiel – die überschießende Welle b

Das eher trockene Thema der Elliott Wellen, dem Zählen von Wellen und Unterwellen an Börsenkursdiagrammen und dem daraus resultierenden Abwägen von Einstiegsmöglichkeiten und Gewinnchancen sei mit dem nachfolgenden Kapitel ein wenig aufgelockert. Dabei dreht sich alles um den Einstieg und Ausstieg beim Handel nach Elliott Wellen. Es wird dafür ein 1 Minutenchart des Euro-US-Dollar genutzt. Dies zeigt, dass die Elliott-Wellen wirklich auf alle Zeiteinheiten, solange genügend Liquidität am Markt bereit steht, angewandt werden kann. Es wurden während dieses Beispiels zwei Trades getätigt. Dabei wurde einmal eine Short-Chance, als auch eine Long-Chance genutzt. Die Gesamte Tradingvorbereitung Begann mit dem nachfolgenden Chart. Nach einer langen Aufwärtsbewegung kam es zu einer leichten, korrektiven Gegenbewegung Richtung 1,3166. Es konnten sehr schöne Impuls- und Korrekturphasen [...]

Komplexe Impulswellen – Der Beginn: Das Leading Diagonal Triangle (LDT)

In dem Kapitel der trivialen Impulswellen zur Beitragsreihe der Elliott-Wellen auf Börsen-Uni wurde bereits erwähnt, dass es einige Sonderformen bei der Zählung zu beachten. Dieses Kapitel wird dabei auf die Sonderform des Leading Diagonal Triangle, dem sogenannten LDT, eingehen und die Besonderheiten der Zählung, sowie Rücklaufmarken der Korrekturwellen erwähnen und an Hand von Beispielen erläutern.

Triviale Korrekturwellen – Das Abkühlen des Marktes aus Elliott-Wellen-Sicht

Wie bereits in den ersten beiden Kapiteln zur Elliott Wellen Theorie angedeutet, kennt diese nicht nur steigende Kurse, sondern auch in einem, von Haus aus ansteigenden Markt Korrekturphasen, welches sich immer an Impulswellen der EW-Theorie anschließen. Dabei sei jedoch vorab gesagt, dass die Phase der Korrektur als eine der schwierigsten Phasen zum Handeln angesehen werden kann. Es empfiehlt sich auf Grund der Komplexität  der Wellenerscheinungen diese von der Seitenlinie aus zu betrachten und nicht die einzelnen Unterwellen des betrachteten Zeithorizontes handeln zu wollen.

Triviale Impulswellen – Einstieg in die Elliott-Wellen-Zählung

Elliott-Wellen – Kritiker vergleichen die Anwendung dieser Analysemethode auf dem Finanzmarkt oft mit Astrologie. Doch das diese Behauptung wohl eher auf Sand gebaut ist, lässt sich in der EW-Artikelreihe von Börsen-Uni nachlesen. Im Leitartikel der Elliott-Wellen-Theorie finden Sie dabei die gesamte Übersicht der bisher erschienen Artikel zu diesem charttechnischen Thema. Dieses Kapitel der Elliott-Waves beschäftigt sich mit den ersten Ansätzen der Zählung von Elliott-Wellen. Dabei werden Sie alles über die Standardfälle der Impulswellen, auch Trendwellen genannt, erfahren. In Zuge dessen wird vorerst nur auf die einfachste aller Zählarten eingegangen. Sonderformen, wie ein fallendes oder steigendes Dreieck, bzw. Leading und Ending Diagonal Triangles werden erst in Kapitel 3 der Elliot-Waves-Reihe von Börsen-Uni behandelt.

Grundlagen der Elliott-Wellen-Theorie – Impuls und Korrekturwellen

Elliott-Wellen und speziell die Bilder der Chartanalyse, welcher nach einer vollständigen Betrachtung der Wellen eines Finanztitel vor einem liegen, mögen einen Neuling der EW-Theorie im ersten Moment erschlagen. Dutzende Zahlen und Buchstaben, meist in unterschiedlichen Farben und Größen, kleingeschrieben und großgeschrieben, springen einem entgegen und diverse Chartmarken, welche auf den ersten Blick völlig abstrus wirken, komplettieren das Bild der komplexen Elliott-Wellen Theorie. Doch all diese Elemente bilden das Grundgerüst einer recht genauen Prognosemethode an den Finanzmärkten, welche vor allem im Mittelfristigen und langfristigen Zeitfenster sehr treue Dienste leisten kann und kurzfristigen Horizont in Verbindung der Charttechnik zu einem phänomenalen Werkzeug wird, wenn es darum geht, Fehlausbrüche zu vermeiden und CRV’s zu berechnen. Doch der Reihe nach. Wie sind die Elliott-Wellen [...]

Elliott Wellen Theorie im Überblick – der Leitartikel

Elliott Wellen und deren Anwendung in der technischen Analyse an den Aktienmärkten ist eines der umfassenden Felder der gesamten Börsenanalyse. Während sich die Charttechnik von Finanzmärkten auf Trendlinien, Unterstützungszonen und Widerstandsniveaus stützt und die Candlesticktheorie an Kerzenmustern festhält und jene „nur“ zu interpretieren braucht, muss der geneigte Elliott-Wellen-Analyst viele Begebenheiten und Charteigenheiten in seine Analyse mit einbeziehen und an Hand von Wahrscheinlichkeiten und Augenmaß auf eine der vielen möglichen Varianten schließen. Zwar mag sich die Elliott Wellen Theorie an Hand solcher Aussagen anhören, wie Kaffee-Satz-Leserei, doch ist genau das verfolgen des „womöglich“ richtigen Ansatz der Schlüssel zum Erfolg, denn im Gegenzug zur Charttechnik beherbergt die Elliott-Wellen-Theorie eine Reihe von Regeln und Gesetzen, welche im Zuge der Analyse eines Finanzinstrumentes, wie der [...]

Candlestickformationen – Die Belt Hold Kerzengruppe

Die belt-hold-Candlestickformation zeichnet sich vor allem durch das große Gap zum Entstehungszeitpunkt der Kerze aus. Das heißt, dass der Eröffnungskurs in einem Abwärtstrend weit unter dem Schlusskurs der letzten Kerze liegt, im Aufwärtstrend genau umgekehrt. Zudem folgt diesem Gap-Up / Gap-Down im Abwärtstrend eine rasche Gegenbewegung und es kommt nahezu zu einem Gap-Close im Verlauf des Kerzenintervalls. Die Bullish-Belt-Hold-Candlestick-Formation Bei der bullischen Variante des belt holdhandelt es sich stets um eine white Opening Marubozu. Dies bedeutet, dass nach der Eröffnung ein sofortiger Kauf stattfindet und der Kurs in die Höhe schießt. Es ist bei dieser Kerzenformation kein unterer Schatten zu tolerieren, da dann das gesamte Szenario in Frage gestellt sein könnte. Der reine bullische belt hold besitzt stets als Tiefstkurs [...]

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Eine sehr bekannte und oft „gesehene“ Chartformation stellt die sogenannte Schulter-Kopf-Schulter-Formation dar. Sie wird oft mit S-K-S abgekürzt und kann sowohl in einem Bullen und in einem Bärenmarkt auftreten.

Candlestickformationen – Der umgedrehte Hammer

Eine weitere Kerzenformation, welche zu den Reversalkerzen zählt, ist der umgedrehte Hammer, oder auch inverted Hammer genannt. Bei dieser Candlestickformation folgt auf eine bärische Kerze ein umgedrehter Hammer. Das heißt, ein langer oberer Docht und kleiner Kerzenkörper. Dabei ist es unerheblich, ob dieser positiv oder negativ schließt. Wichtig ist vor allem der erwähnte lange obere Docht. Meist findet man den inverted Hammer am Ende eines Abwärtstrends. Sollte sich diese Kerzenformationen, also langer oberer Docht und kleiner Kerzenkörper in einem Aufwärtstrend bilden, so spricht man bei einem Gap-Up, also einem Kurssprung nach oben, von einem Shooting-Star. Dieser wäre negativ zu deuten. Wichtig ist bei der Candlestickformation des inverted Hammers, dass kein, oder nur ein sehr kleiner unterer Docht vorliegt, welcher stark [...]

Das Momentum – Ein Oszillator mit sehr vielen Schwachstellen

Ein vor allem bei Einsteigern und Neulingen beliebter Oszillator ist das Momentum. Gründe für diese Tatsache sind überwiegend die einfache Berechnung, scheinbar einfache Interpretierbarkeit und die schier unendlichen Möglichkeiten mit dem Momentum zu arbeiten. Leider bietet dieser Oszillator weitaus weniger Vorteile, als dies auf den ersten Blick ersichtlich ist. Doch der Reihe nach. So wird das Momentum berechnet Das Momentum der Börsenkurse beruht auf den Preisunterschieden einer bestimmten Zeitperiode. So wird das 21er Momentum mit dem aktuellen Kurs und dem Kurs vor 21 Perioden gebildet. Das einfache Momentum benutzt dabei nur das Verhältnis des Kursunterschieds. Das heißt: Notiert eine Aktie vor 21 Tagen bei 15 € und heute bei 19 €, so zeigt der Momentum-Oszillator +1,26 an. Als Formel ausgedrückt: [...]


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